Benefizkonzert am 11. Februar 2007

Hildesheimer Allgemeine Zeitung vom 14. Februar 2007:

Gospelvoices setzen neue Maßstäbe

Chor begeistert fast 1000 Zuhörer in der Christuskirche / 2829 Euro gegen Aids und Armut in Afrika

Hildesheim (htw).
„Oh happy day„ - das durften die über 30 Sänger der Gospelvoices mit Recht und voll Stolz singen. Bei ihrem Auftritt in der Christuskirche auf dem Moritzberg reichte der Platz bei weitem nicht aus, um den enormen Publikumsandrang zu bewältigen.
Bereits eine halbe Stunde vor dem Benefiz-Konzert zugunsten der Arbeit des Hermannsburger Missionars Markus Kalmbach für Familien in Afrika, die von Aids und Armut betroffen sind, hieß es an der Eingangstür:
„Wegen Überfüllung geschlossen!„. Fast 1 000 Menschen drängten sich in der Kirche, um dem Konzert zu lauschen, selbst die Emporen, Seitenräume und Gänge waren restlos überfüllt. Weit mehr als 150 Menschen mussten wieder nach Hause gehen, weil sie nicht mehr in das Gebäude passten, der Chor musste wegen der Enge auf den Einzug mit Gesang verzichten. „So voll ist die Kirche schon ewig nicht mehr gewesen„, staunte eine Frau.

Das Publikum war bunt gemischt: Jugendliche und Kleinkinder standen und saßen neben Großeltern und Eltern. Die 30 Sänger traten in goldenen Kutten auf, sie präsentierten ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm. Der Funke der Gospelmusik, die eine Musik der Freude ist, sprang schnell auf die Zuhörer über, ihnen gingen die Gospels und der Spirituals förmlich unter die Haut. Im Laufe des Konzertes wechselten bekannte Stücke mit modernen Arrangements aus Europa und Amerika.

Am Klavier wurde der Chor von Gennady Plotnikov begleitet, der bei den in Kisuaheli gesungenen Stücken auch zu einer afrikanischen Holztrommel griff. So wurde der Auftritt des Chores unter Leitung von Bettina Meißner ein einzigartiges Erlebnis, die Sänger trugen Schwung, Freude und Begeisterung in die Kirche.

Zum Schluss gab es nach zwei lautstark geforderten Zugaben minutenlange, stehende Ovationen. Die Gospelvoices hätten mit diesem Konzert in der Christuskirche völlig neue Maßstäbe „in jeder Beziehung„ gesetzt, sagte Pastor Gerd Meyer, und der stand damit nicht allein. Auch Sängerkreisvorsitzender Bernward Rahn sprach von absoluter Spitze. Wie recht er damit hatte, stellte sich nach dem Konzert heraus, denn die Zuhörer hatten beim Verlassen der Kirche einen Betrag von 2 829 Euro für das Hilfsprojekt in Afrika gespendet.


Abschied aus dem Managementteam



Loblieder für scheidenden Gospelvoices-Manager

Der Manager der Gospelvoices, Torsten Wettig (Mitte), wurde – auf eigenen Wunsch – verabschiedet. Dabei war auch der Vorsitzende des Kreissängerbundes, Bernward Rahn (links), der Wettig für eine zehnjährige aktive Mitgliedschaft im Chor und seine außergewöhnlichen Leistungen als Chormanager mit der bronzenen Ehrennadel und Urkunde des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen auszeichnete. Rahn lobte besonders die organisatorischen Leistungen von Wettig. Der neue Manager, Pastor im Ruhestand Rudolf Hertle (Zweiter von links), hielt eine Laudatio auf den „besten Manager, den die Gospelvoices je hatten“. Er überreichte Wettig für seine achtjährige Tätigkeit als „Chef“ des Chores eine hölzerne Note mit einer eingebauten „goldenen Uhr“. Für Ehefrau Bettina Wettig (Zweite von rechts) gab es Blumen. Unter der Regie von Chorleiterin Bettina Meissner (rechts) bedankten sich die Sängerinnen und Sänger bei ihrem Manager mit Lobliedern. Wettig bezeichnete das Mitsingen bei den Gospelvoices als „unbezahlbaren Schatz“, den er als Sänger weiter pflegen wolle.
(htw)/Foto: Wiechens


Bilder vom Konzert

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